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Evergreen der Gartenfreunde: Das Hochbeet aus Holz

Veröffentlicht am 1.9.2022    |   Lesezeit: 12 Minuten

Säen, pflanzen, ernten: Gartenarbeit wirkt sich positiv auf unsere Stimmung aus, trainiert die Muskeln und ermöglicht es, Obst und Gemüse selbst anzubauen.
Wäre da nicht dieses lästige Bücken und die rückenschädigende Haltung, deren Auswirkungen am Abend noch zu spüren sind. Dazu das immer wieder kehrende Unkraut, das gejätet werden will.

Eine willkommene Alternative zum herkömmlichen Flachbeet und eine optische sowie praktische Bereicherung für Ihren Garten ist das Evergreen unter den Gartenfreunden: Das Hochbeet aus Holz.

Hochbeet aus Holz

Was macht ein Hochbeet aus?

Das Hochbeet wird nicht ebenerdig angelegt, sondern – wie der Name es schon verrät – hebt sich in der Höhe deutlich vom Boden ab. Individuell nach Ihren persönlichen Anforderungen und Ihrem Geschmack können Sie Material, Form und Maße wählen. Konventionell wird die kompakte Konstruktion dann mit Kompost, Humus und Hochbeeterde befüllt.

Freie Wahl bei der Art der Bepflanzung

Das Hochbeet bietet vielseitige Optionen für die Anpflanzung von nahezu allen Sorten von Kräutern, Gemüsepflanzen, bodennahen Früchten sowie Zierblumen. Abhängig von der Art der Bepflanzung kann das Hochbeet mehrmals im Jahr bestellt und abgeerntet werden, denn die humusreiche Befüllung bietet den Pflanzen ein großes Nährstoffangebot. So ist das Hochbeet eine gute Lösung, wenn sich Ihr Boden im Garten nicht für den Gemüseanbau eignet oder Sie nur wenig Platz zur Verfügung haben.

Welche Vorteile hat ein Hochbeet?

Durch die erhöhte Lage der Anbaufläche können Sie bequem und rückenschonend im Stehen gärtnern. Aufgrund der individuellen Möglichkeiten in der Höhe ist so auch barrierefreies Gärtnern möglich.
In Hochbeeten wächst weniger Unkraut, da das Saatgut für gewöhnlich nicht besonders hochfliegt.
Ein Hochbeet ist auch immer ein Hingucker im Garten. Je nach Ihrem Geschmack und Ihren örtlichen Gegebenheiten können Sie das Hochbeet als Sichtschutz oder als Trennung zu anderen Gartenbereichen platzieren oder es harmonisch in Ihre Gartengestaltung einfügen.
Eine Platzierung an einem sonnigen Standort ist ratsam, um den Lauf der Sonne bestmöglich zu nutzen. Angrenzende Bäume, Häuser oder Anbauten sollten keinen Schatten auf das Beet werfen können.
Lassen Sie um das Hochbeet herum genügend Platz für die Pflege und Bearbeitung.

Die Vorteile des Hochbeetes auf einen Blick:

Rückenschonendes und barrierefreies Gärtnern

Selbstanbau von Obst und Gemüse

Nährstoffreicher Boden

Weniger Unkraut- und Schädlingsbefall

Optische Bereicherung, viele Gestaltungsmöglichkeiten

Welche Nachteile hat ein Hochbeet?

Ein Hochbeet hat kaum Nachteile. Zu Beginn fallen Kosten für die Anschaffung an, die je nach Material und Größe variieren.
Das Anlegen des Hochbeetes gestaltet sich im Vergleich zum klassischen Beet am Boden aufwändiger, da die spezielle Erdmischung extra eingefüllt werden muss.
Generell benötigt das Hochbeet mehr Wasser als ein konventionelles Beet. Hier gilt: Lieber einmal gründlich wässern, als täglich zu gießen. Achten Sie aber darauf, dass sich keine Staunässe bildet.

Welches Material eignet sich für das Hochbeet?

Das Material für Ihr Hochbeet hängt von Ihrem Budget und Ihrem persönlichen Geschmack ab. Für die Grundkonstruktion haben Sie die Wahl zwischen Holz, Stein, Metall oder auch Betonelementen.
Jedes der angebotenen Materialien hat gewisse Vor- und Nachteile, die je nach persönlichem Empfinden ins Gewicht fallen.
Die Innenwand verkleiden Sie am besten mit Styroporplatten, Teich- oder Noppenfolie.
Je nach handwerklichem Geschick können Sie das Hochbeet selbst bauen oder auf einen Bausatz aus dem Gartencenter, Baumarkt oder Online-Handel zurückgreifen.

Der Top-Favorit der Deutschen ist das Hochbeet aus Holz. Hier ist die Wahl des geeigneten Gehölzes, regelmäßige Pflege und die Instandhaltung wichtig, damit Sie lange Freude an Ihrem Holzhochbeet haben.

Welches Holz eignet sich für das Hochbeet?

Das Holz für das Hochbeet sollte formstabil, witterungsbeständig, widerstandsfähig und langlebig sein.
Die robusten und harten Holzarten Eiche, Douglasie und Lärche, aber auch tropische Harthölzer, entsprechen diesen Eigenschaften und eignen sich daher ideal für den Einsatz als Hochbeet.

Die Weichhölzer Fichte und Kiefer sind zwar günstiger, jedoch eher weniger als Werkstoff für ein Hochbeet geeignet. Diese Gehölze besitzen eine zu geringe Resistenz gegen Pilzbefall, wodurch sie schneller modern und morsch werden.

Beim Selbstbau des Hochbeetes ist es ratsam, zwischen den Brettern einen geeigneten Abstand zu lassen, damit das „Arbeiten“ des Holzes in Form von Quellen und Schwinden möglich bleibt.
Die Noppenfolie im Inneren des Hochbeetes verhindert den direkten Kontakt von Erde zu Holz und sorgt zudem für eine Hinterlüftung der Konstruktion.
Achten Sie beim Kauf eines fertigen Hochbeet-Bausatzes aus Holz darauf, dass die Bretter nicht zu dünn sind. Diese verrotten meist schneller als dicke Bohlen.

Generell gilt, dass Holzhochbeete vor dauerhafter Feuchtigkeit geschützt werden sollten. Mit einem konstruktiven Holzschutz in Form von Pfostenschuhen in den Ecken verringern Sie den Erdkontakt der Kanthölzer. So stehen diese nicht dauerhaft in feuchtem Erdreich und faulen langsamer.

Wie schütze und pflege ich mein Holzhochbeet?

Holzschutzlasuren können den Widerstand gegen Wind, Regen und UV-Strahlung erhöhen und somit die Haltbarkeit des Hochbeetes verlängern.
Verzichten Sie aber auf Holzschutz mit chemischen Inhaltsstoffen, da diese in die Pflanzen gelangen und Ihr angebautes Obst und Gemüse dann nicht mehr zum Verzehr geeignet ist. Wählen Sie deshalb sinnvollerweise Hölzer mit einer möglichst großen natürlichen Resistenz gegen Pilzbefall.

Möchten Sie in Ihrem Hochbeet ausschließlich Zierpflanzen kultivieren, können Sie auf imprägniertes oder lackiertes Holz zurückgreifen. Die Haltbarkeit ist höher und es ist ausreichend, das Holz alle paar Jahre erneut zu streichen.

Wenn Sie sich für hochwertiges Holz für Ihr Hochbeet entscheiden und dieses regelmäßig pflegen, können Sie es bis zu 15 Jahre oder länger nutzen.

Fazit

Ein Hochbeet aus dem Naturprodukt Holz setzt nicht nur optische Akzente, sondern ermöglicht es Ihnen, rückenschonend zu gärtnern und gesunde Kost aus dem eigenen Garten zu genießen.

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