Die Edelstahl Familie

Eine neue Terrasse, ein Gartenhäuschen, eine eigene Sauna – die Vorfreude auf die Fertigstellung eines solchen Outdoor Projektes steigt mit jedem Stück Holz. Doch damit nicht nur die Vorfreude groß ist, sondern auch die Freude lange anhält, spielt die Wahl der Edelstahlschrauben eine wichtige Rolle. Da gibt es Unterschiede? Sehr wohl! Wir klären Sie auf und finden die richtige Edelstahlsorte mit Ihnen! So bleiben Terrasse, Zäune, Gartenhaus und Sauna lange in Schuss.

Edelstahl: was ist das eigentlich?

Jeder hat den Namen schon einmal gehört, doch oft herrscht Unwissenheit über die verschiedenen Sorten dieses Metalls. Was zum Beispiel bedeuten die Buchstaben und Zahlen? Häufig bekannt sind die Bezeichnungen A2 und A4. Das war’s dann aber meistens auch schon. Edelstahl ist, wie es der Name verrät, ein Stahl mit besonderem Reinheitsgrad. Das bedeutet, dass bestimmte Bestandteile einen gewissen Wert nicht überschreiten dürfen. Man unterscheidet zwischen legiertem und unlegiertem Edelstahl. Doch die Annahme, dass es sich bei Edelstahl immer um einen rostfreien Stahl handelt, ist leider ein Irrtum. Rostfrei wird der Edelstahl erst durch ganz bestimmte Bestandteile der Legierung.

Edelstahl

A, C oder doch F?

Nein, hier geht es nicht um Körbchengrößen, sondern um die Bezeichnungen der unterschiedlichen Edelstahlgruppen. Dabei unterscheidet man zwischen drei Gruppierungen. Austentischen, martensitischen und ferritischen Edelstählen.

Austentischer Edelstahl

Austentischer Edelstahl ist die wohl bekannteste und wichtigste Edelstahlsorte. Der Name stammt vom britischen Metallurg William Chandler Roberts-Austen, der Methoden zur Bestimmung von Legierungselementen entwickelte.  Bei dieser Edelstahlart spricht man von einem Chrom-Nickel- oder Chrom-Nickel-Molybdän-Gemisch. Sie verfügt über besonders gute Eigenschaften für die Herstellung und Verwendung von Schrauben. Austentischer Stahl ist besonders resistent gegen Rost und lässt sich leicht verarbeiten. Im Allgemeinen gilt: Je höher der Chromgehalt ist, umso beständiger ist der Edelstahl gegen Wasser. Das liegt daran, dass ein hoher Chromanteil zur Bildung einer Passivschicht an der Oberfläche führt, die gegen Wasser schützt.  Bei austentischem Edelstahl handelt es sich um ein Kristallgemisch aus Eisen und Legierungen. Je mehr Molybdän oder Chrom zur Legierung hinzugefügt wird, desto korrosionsbeständiger ist der Edelstahl. Austenit ist sehr weich und kann nicht gehärtet werden. Zugehörige Abkürzungen sind A1, A2, A3, A4 und A5. Festigkeitsklassen 50= weich, 70= kalt verfestigt und 80= hochfest. Besonders reiner Edelstahl mit sehr geringem Kohlenstoffgehalt trägt ein zusätzliches „L“ in der Bezeichnung, zum Beispiel A4L.

Martensitischer Edelstahl

Bei martensitischem Edelstahl können viele unterschiedliche Stoffe als Legierung beigefügt werden. Als Abkürzungen dienen die Bezeichnungen C1, C3 und C4. Entdecker dieses Edelstahls war Adolf Martens. Das Besondere an Martensit ist, dass der Chromanteil einen Bereich zwischen 10,5% und 13% nicht über- oder unterschreiten darf. So ähnlich verhält es sich mit dem Kohlenstoffgehalt, dessen Wert zwischen 0,2% und 1% liegen  muss. Charakteristisch für diese Edelstahlsorte ist ein hohes Maß an Härte und Festigkeit. Damit zur Erreichung dieser mechanischen Eigenschaften eine Festigkeitssteigerung stattfinden kann, müssen die Legierungen, meistens Fe-Cr Legierungen, mit einer gezielten Wärmebehandlung weiterverarbeitet werden. Der Vorteil an martensitischen Güten ist nämlich, dass sie im Vergleich zu ferritischen Güten einen höheren Kohlenstoffgehalt besitzen. Dadurch ist es möglich, sie durch Luft, Öl oder Wasser zu härten.

Ferritischer Edelstahl

Ferritischer Edelstahl, auch Ferrit genannt, strukturiert sich in einem kristallinen Schema. Um diese Art Edelstahl handelt es sich, sofern kein Nickel hinzugefügt wurde. Der Chromgehalt bewegt sich zwischen 12% und 18%, der Kohlenstoffgehalt beträgt, anders als beim Martensit, weniger als 0,2%. Dadurch ist ferritischer Edelstahl nicht zu härten und leicht verformbar. Außerdem ist er magnetisch. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort „Ferrum“ ab. Dieses bedeutet übersetzt „Eisen“.

Für alle Bedingungen die passende Edelstahlschraube

Sie wissen jetzt also wofür A, C und F stehen und auch was jede Edelstahlsorte auszeichnet. Aber welche Schrauben sollten Sie denn nun für welches Vorhaben verwenden? Fest steht, dass Sie bei unkomplizierten Anwendungsbereichen gewissenhaft auf die Edelstahlsorte C1 zurückgreifen können. Die Vorteile dieser Sorte sind, dass die Schrauben nicht so leicht verbiegen, die Köpfe nicht so schnell abreißen und der Schraubenantrieb nicht so schnell rund dreht. Für andere problematische und beanspruchte Bereiche, die der direkten Bewitterung ausgesetzt sind, eignet sich A2, da diese eine gute Sicherheit gegen Korrosion gewährt. Ein bekannter Anwendungsbereich ist der Terrassenbau. Hier sollte man mindestens eine A2-Schraube verwenden. Einige spezielle Fälle gäbe es da allerdings doch noch. Sollte ihr Holz Extrembedingungen, wie Chlorwasser durch einen Pool, salzhaltige Luft in Küstennähe oder Säureangriffe durch andere Holzarten wie Eiche oder Garapa, ausgesetzt sein, dann verwenden Sie besser A4.

Mit „UNS“ verstehen Sie auch „AISI“

In Amerika findet die Benennung der Edelstahlwerkstoffe nach dem „AISI“ System statt. Die Abkürzung „AISI“ steht für „American Iron and Steel Institute“ und bezeichnet den nordamerikanischen Branchenverband der Stahlindustrie. „UNS“ meint das „Unified Numbering System of Metals and Alloys“ und stellt eine von der Industrie bestimmte Klassifikation von Metallen dar. So wird jedes einzelne Metall mit einem Buchstaben und einer Nummer bestehend aus fünf Zahlen, versehen.

Quelle: https://www.theo-schrauben.de

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Das sagen unsere Kunden

„Wir möchten auf diesem Wege ein großes Dankeschön an Sie und alle beteiligten Mitarbeiter senden. Ihre Beratung war für uns Laien verständlich, der gesamte Ablauf für uns als Kunden beispielhaft! Wir sind nicht nur überrascht, dass es so etwas noch gibt, sondern vom Niveau beeindruckt. Wir werden die Firma auf jeden Fall weiter empfehlen. Wir sind glücklich!“

Stefan Sch.

„Das erste Mal hier bestellt. Für die Preise incl. Lieferung vor die Haustüre!!!!!… Hut ab, das muss erst mal einer nachmachen. Habe Sortierrücklagen bestellt, das ist besser als im Baumarkt A-Ware!!! :):):) Sicher werde ich wieder hier bestellen. Danke sich für die sehr freundliche Hilfe am Telefon, Mail und auch dem Fahrer VIELEN Dank. Das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich.“

„Wir sind sehr zufrieden mit der Qualität des Holzes!! Als wir die Lieferung erhalten haben war klar, dass wir das Holz noch schleifen und ölen müssen was wir auch gemacht haben da es ja unbehandelt ist. Nachdem wir es nun als Terrasse fertig haben sind wir wirklich stolz auf unsere neue Terrasse mit dem Holz von Holzhandel Deutschland!!!“

„Alles problemlos, schnelle Lieferung, der Service sowohl telefonisch als auch per E-Mail schnell, freundlich und kompetent, habe bei jeder Nachfrage immer sofort jemand erreicht. Die Ware: Von 75 Dielen war nur eine einzige gebogen, alle anderen waren einfach super. Die Lieferung von Bremen in den wilden Süden ging ruckzuck und billig. Der Preis: ebenfalls super. Ich bin echt begeistert und bestelle hier gegebenenfalls sofort wieder. Das ist eigentlich nicht zu toppen.“

„Nach einem Telefonat mit einem Mitarbeiter von Holzhandel Deutschland wurde uns empfohlen eine anderes Unterkonstruktionsholz (Angelim Pedra) zu verwenden was wir auch gemacht haben. Ein Fachmann hat uns bestätigt was uns der Mitarbeiter am Telefon über Bangkirai und Angelim Pedra erklärt hat (Dauerhaftigkeitsklasse) Sehr gut!!! Das Unterkonstruktionsholz hat wie auch die Terrassendielen eine sehr gute Qualität!!!“

Sascha G., gekaufter Artikel: Bangkirai Unterkonstruktion
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