Die perfekte Unterkonstruktion für die Holzterrasse

Die Unterkonstruktion ist die Basis jeder Holzterrasse. Sie fixiert nicht nur die Terrassendielen, sondern sorgt auch für eine ausreichende Belüftung des Holzes. Fehler bei der Montage können zu Feuchtigkeitsschäden und einem schnellen Verfall der Terrasse führen. Wie Sie bei der Unterkonstruktion alles richtig machen, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

Unterkonstruktion Holzterrasse

Welche Holzart für die Unterkonstruktion?

Die Holzarten von Terrassendielen und Unterkonstruktion müssen aufeinander abgestimmt sein. Dielen und Lagerhölzer müssen nicht unbedingt aus der gleichen Holzart bestehen, aber die natürliche Dauerhaftigkeit sollte ähnlich sein, damit die Unterkonstruktion genauso lange hält, wie die Dielen. Dabei gilt, dass die Dauerhaftigkeit um nicht mehr als 1 voneinander abweichen darf. Auch die Festigkeitseigenschaften müssen zueinander passen. Für Hartholz-Dielen wählen Sie also Konstruktionsholz, das ebenfalls aus Hartholz besteht. Bei Nadelholz-Dielen genügt eine Unterkonstruktion aus Nadelholz.

Bei der Montage alles richtig machen

Der Untergrund

Die Unterkonstruktion wird auf einem festen und ebenen Untergrund verlegt. Damit Wasser ablaufen kann, muss die Fläche ein leichtes Gefälle weg vom Gebäude haben. Das Konstruktionsholz darf nicht direkt auf dem Erdreich aufliegen. Um das Holz vor Staunässe zu schützen, verwenden Sie am besten Gehwegplatten als Auflagefläche und legen zusätzlich Gummigranulatpads ca. alle 60-80 cm unter die Balken. Dadurch hat Wasser keine Chance, sich zu sammeln und das Holz anzugreifen.

Konstruktionsholz verlegen

Die Balken werden parallel und quer zur Laufrichtung der Terrassendielen verlegt. Der Abstand zwischen den Balken hängt davon ab, wie stark die Dielen sind. Um die Dielen langfristig in Form zu halten, darf er nicht zu groß sein. Allgemein werden folgende Abstände empfohlen (jeweils von Balkenmitte zu Balkenmitte):

  • 20 – 24 mm Dielenstärke: 40 cm
  • 25 – 28 mm Dielenstärke: 50 cm

Höhenausgleich

Bevor Sie die Terrassendielen auf der Unterkonstruktion verlegen, stellen Sie mithilfe einer Wasserwaage sicher, dass alle Balken die gleiche Höhe haben. Ungleichheiten lassen sich mit Stelzlagern oder Keilen beheben.

Optimaler konstruktiver Holzschutz

Liegt Holz auf Holz, trocknet es nur langsam und es bilden sich Feuchtenester. Für einen optimalen konstruktiven Holzschutz legen Sie deshalb zusätzlich Abstandshalter zwischen die Unterkonstruktion und die Terrassendielen. Dies gewährleistet, dass das Holz schneller trocknen kann.

UK aus Aluminium

Alternativ zum Konstruktionsholz gibt es mittlerweile System-Konstruktionen aus Aluminium – als Vierkant-Rohr, H-Profil oder ähnlich ausgeprägt. Sie lassen sich einfach montieren und sind vor allen Dingen formstabil und dauerhafter als jedes Holz. Aluminium-Unterkonstruktionen sind für alle Holzarten und auch für WPC-Dielen geeignet.

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