Nicht mehr länger warten! – Entscheiden Sie sich jetzt für eine der Verlegearten für Ihre Holzterrasse

Eine Holzterrasse war schon immer Ihr Traum. Doch mit langen einheitlichen Dielen konnten Sie sich nie anfreunden? Wir haben die Lösung! Es handelt sich nämlich um einen Irrtum, dass die Dielenlänge immer der kompletten Terrassenlänge-/breite entsprechen muss. Wie spannend eine Holzterrasse gestaltet werden kann, lesen Sie  hier…

Verlegearten Holzterrasse

Holz – das Material der vielen Arten, Farben und Muster

Keine Frage, eine Holzterrasse ist ein echter Hingucker im Garten. Diele an Diele massives Holz, welches Gemütlichkeit und charmantes Flair ausstrahlt. Moment mal! Diele an Diele? Kann –  muss aber nicht! Terrassendielen müssen nicht aneinander gereiht verlegt werden. Unterschiedliche Muster und Variationen bieten viele Möglichkeiten, um aus der Terrasse ein spannendes Highlight zu machen.

Optik und Statik als eingespieltes Team

Neben interessanten Mustern im Holz, kann ein optisches Element auch lediglich von der Länge der Dielen abhängen. Es ist nicht unbedingt notwendig, durchgehende Dielen zu verwenden. Empfehlenswert ist das Verwenden von zwei kürzeren Terrassendielen hintereinander, da kürzere Dielen weniger Spannungen aufweisen und in der Regel gerader ausfallen als lange Dielen. Zudem gestalten sich Handling und Verarbeitung von kurzen Dielen einfacher und schneller. Es ist möglich, zwei verschiedene Längen im Wechsel versetzt zueinander zu verlegen oder die Dielen mit einem quer liegenden Mittelstück zu verbinden. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob die Dielen vom Haus „weglaufen“ oder parallel zur Fassade verlaufen sollen.

Auch die Kante – nicht immer eine Konstante

Nicht nur bei der Terrasse gibt es unterschiedliche Arten der Gestaltung, auch beim Kantenabschluss kann variiert werden. So kann mit der Kreissäge eine gerade Linie entlang der Dielen gezogen werden. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, die Holzterrasse mit anderen Materialien wie Granit zu ergänzen. Oftmals wird auch ein Fries für den Kantenabschluss verwendet. Dabei werden Dielen quer zur Laufrichtung einmal rund um die Terrasse verlegt.

Das Musterland

Holz in Würfeln, Holz in Kreuzen, Holz in Fischgräten – all das ist möglich und noch viel  mehr. Wenn es um die Verlegung und Gestaltung Ihrer Holzterrasse geht, sind Ihnen kaum Grenzen gesetzt. Verschiedenste Muster stehen Ihnen für die Verlegung Ihrer Terrasse zur Auswahl.

Ein klassisches Verlege Muster stellt das Verlegen in Würfeln dar. Die quadrat- basierte Form ähnelt einem Gitter. Die Quadrate werden abwechselnd vertikal und horizontal verlegt.  Eine weitere Möglichkeit ist es, die Dielen im Parallel-Verband anzuordnen. Dieses Muster kann, bei Verwendung von unterschiedlichen Holzarten, auch mal ganz schön bunt werden. Das Fischgrät-Muster ist immer eine beliebte Variation, wenn es darum geht Holzterrassen individuell zu gestalten. Außerdem ist dieses Muster insbesondere für größere Terrassen gut geeignet.

Auch diese Muster sind für den Bau einer Holzterrasse bestens geeignet:

  • Kreuz-Muster
  • Oxford
  • Schiffsboden
  • Altdeutscher Verband
  • Leiter
  • Englischer Verband
  • Flechtboden
  • Kassette

Das Gesamtpaket der Holzterrasse muss stimmen

Neben Arten, Farben und Mustern müssen jedoch auch noch einige weitere Aspekte bei der Verlegung der Terrassendielen beachtet werden. Eine sehr wichtige Rolle spielt die Unterkonstruktion. Diese sollte stets so angebracht werden, dass Durchbiegungen verhindert werden. Die Achs-Abstände (also Mitte zu Mitte der Unterkonstruktionen) sollten zwischen 40 und 60 cm liegen. Dies ist abhängig von der Holzart und der Stärke der Dielen. Bei Stößen muss eine doppelte Unterkonstruktion gelegt werden. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass Holz arbeitet, sondern auch aus Gründen der Belüftung, sollten die Dielen und Lager auf Abstand gehalten werden. Nur so kann die notwendige Zugluft zwischen die Hölzer gelangen. An der Oberfläche trocknet das Holz zwar schnell, doch unterseitig bilden sich Feuchte-Nester, die es zu vermeiden gilt. Konstruktiver Holzschutz spielt auch im Terrassenbereich eine große Rolle und verleiht der fertigen Terrasse eine längere Lebensdauer. Eine ausführliche Verlegeanleitung finden Sie hier.

Holz ist eben doch nicht einfach nur Holz. So viele verschiedene Arten, Farben und Muster können Ihren Garten schmücken – ja die Möglichkeiten scheinen fast endlos. Sagen Sie also nicht „nein“ zu Holz, sondern sagen Sie „ja“ zu einer Reise durch das Musterland der Holzterrassen!

Quellen: Wood-Lounge-Blog, deavita.com

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4 Kommentare

  1. Kain 4. Mai 2017 um 23:01 Uhr- Antworten

    Hallo.
    Toller Beitrag, aber wie sehen denn zum Beispiel die UK-Verlegemuster bei den Belags-Verlegemustern „Leiter“ und „altdeutscher Verband aus?
    Eine (praktische) Antwort wäre toll.

    • HOLZwelten Redaktion 10. Mai 2017 um 10:53 Uhr- Antworten

      Hallo Kain,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir werden den Beitrag so bald wie möglich um das Thema „Unterkonstruktion“ erweitern.
      Prinzipiell können auch die Unterkonstruktionen namentlich gleicher Verlegemuster, unterschiedlich aufgebaut sein. So gibt es meist keine einheitlichen Lösungen, sondern individuelle Anpassungen an die Terrasse. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice der Kahrs gmbH (0421-69-10-76-0). Wir beraten Sie gern telefonisch!

  2. Manuela Krüger 27. April 2017 um 22:29 Uhr- Antworten

    Sehr interessanter und aufschlussreicher Artikel. Habe einige Anregungen für meine nächste Terrassengestaltung, die auf jeden Fall aus Holz sein wird, mitgenommen.

    • Luka Koppe 27. September 2017 um 11:25 Uhr- Antworten

      Hallo liebe Manuela,

      vielen Dank für Deine positive Rückmeldung. Wir freuen uns, Dich inspirieren zu können. Viele Grüße aus der Redaktion 🙂

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