Wie wurde Venedig erbaut?

„Worauf steht die Perle der Adria?“

Venedig ist ohne Frage eine der schönsten und romantischsten Städte der Welt. Doch aus welchem Holz sind eigentlich die Pfähle, auf denen die vom Untergang bedrohte Stadt steht?

Wie wurde Venedig erbaut?

Auf mehr als 100 Inseln wurde mitten in der Lagune eines flachen Binnenmeeres die Provinz Venezia erbaut. Die kleinen Inseln sind miteinander verbunden, und zwar mit über 400 Brücken. Als Straßen dienen die mehr als 150 Kanäle, an denen sich die ansehnlichen Paläste und prächtigen Gebäude aneinanderreihen. Und genau das macht die Stadt auf Pfählen so einzigartig und besonders.

Als Fundament der Stadt dienen die Sandbänke, zwischen denen sich die vielen, meist kleinen Kanäle befinden. Traditionelle Fortbewegungsmittel, wie die Gondel, werden heutzutage fast nur noch für die Touristen benutzt. Die Einheimischen hingegen nutzen hauptsächlich Motorboote.

Woraus bestehen die Pfähle von Venedig?

Tatsächlich ruhen nur die kanalseitigen Fassaden auf Baumstämmen. Für die im Untergrund gelegenen Holzpfähle wurde die Holzart Eiche verwendet, worauf wiederrum Bretter aus Lärchenholz genagelt wurden. Die sibirische Lärche ist ein besonders stabiles Holz, das in Kontakt mit Wasser noch härter wird. Wichtig hierbei zu erwähnen ist, dass diese Holzkonstruktion komplett unter Wasser liegt, denn nur ohne Kontakt mit der Luft ist Holz ewig haltbar. 1000-1400 Jahre später wurden die Pfähle untersucht. Man kam zu der Erkenntnis, dass das Holz hart wie Stein geworden war.

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