Hölzerne Hochzeit – Ursprung des Ausdrucks

„Wann feiert man Hölzerne Hochzeit?“

Regionalbedingt gibt es gewisse Unterschiede. So feiert der Süden Deutschlands dieses Fest bereits nach fünf Jahren. Der Norden Deutschlands hingegen zelebriert das Hochzeitsjubiläum erst nach zehn Jahren. Man sagt, dass die Ehe nach fünf Jahren so fest wie Holz ist. Daher soll der Begriff „Hölzerne Hochzeit“ die Stabilität der Beziehung widerspiegeln, die nach einigen Jahren Ehe gegeben ist.

Bräuche & Traditionen

Wenn das Ehepaar zur Hölzernen Hochzeit nach fünf Jahren noch keinen Nachwuchs hat, wird das fünfte Hochzeits-Jubiläum auch Ochsenhochzeit genannt. Ein üblicher Brauch zu diesem Hochzeitstag besteht darin, dem Ehepaar Kondome zu schenken, in die vorab ein Loch gestochen wurde. Wenn das Ehepaar wiederum nach fünf Jahren Ehe bereits mehrere Kinder hat, wird der Hochzeitstag auch Fleißhochzeit genannt, zu der aber keine Bräuche bekannt sind.

Brauch ist es, die Veranstaltungslocation mit Gegenständen aus Holz und Kränzen aus Holzspänen zu dekorieren. In manchen ländlichen Regionen ist es sogar üblich, dass das Brautpaar den Hochzeitstanz in Holzschuhen tanzt. Üblicherweise wird auch dreimal auf Holz geklopft, um dem Pärchen weiterhin eine glückliche Ehe zu wünschen.

Typische Geschenke für die Hölzerne Hochzeit

Zur Hölzernen Hochzeit bieten sich Geschenke aus Holz an, entweder ganz oder teilweise. Zum Beispiel sind Küchenutensilien aus Holz ein typisches Geschenk zur Hölzernen Hochzeit. Das Gute daran: die Geschenke sind oftmals nicht teuer und können auch ganz einfach selbst gebastelt werden.

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Hölzerne Hochzeit