Weißtanne – Eigenschaften und  Merkmale

Die Weißtanne wird mit anderen Handelsnamen in Deutschland auch Gemeine Tanne oder Edeltanne genannt. Sie ist überwiegend in Mittel- und Südamerika beheimatet. Dieses Nadelholz ist wenig dauerhaft und daher nicht besonders für den Außenbereich geeignet. Im Innenausbau hingegen wird es gern als Konstruktionsholz verwendet. Der Baumstamm der Weißtanne ist gerade gewachsen und hat Durchmesser von bis zu 100 cm. Das Splintholz ist nur wenige Zentimeter dick.

Farbe & Struktur des Holzes

Die Weißtanne gilt als Reifholzbaum und zeichnet sich damit durch ein helles Kernholz aus. Kern und Splint unterscheiden sich kaum voneinander. Bei Kontakt mit Sauerstoff entsteht, neben dem Nachdunkeln des Holzes, ein Gelbstich. Außerdem kommt vereinzelt ein Blauschimmer auf der Holzoberfläche zum Vorschein. Auf tangentialer Fläche sind Fladern, auf der radialen Fläche Streifen zu verzeichnen. Das frische Holz der Weißtanne hat einen leicht säuerlichen Geruch, Harzkanäle sind jedoch keine vorhanden.

Eigenschaften & Nutzung von Weißtannenholz

Das Holz der Weißtanne wird vorwiegend im Innenausbau als Konstruktionsholz angewandt. Doch auch für die Nutzung im Erd- und Wasserbau ist es, aufgrund eines geringen Quell- und Schwindverhaltens, beliebt. Darüber hinaus gilt es als Spezialholz für Musikinstrumente, Orgeln, Pfeifen, chemische Behälter, Verpackungen, Holzschuhe sowie in der Papier- und Zellstoffindustrie.

Verarbeitung & Wissenswertes zur Weißtanne

Weißtannenholz lässt sich gut bearbeiten, verschrauben oder vernageln.

Zurück zum Lexikon der Holzarten

Print Friendly, PDF & Email
Ähnliche Beiträge:

Hinterlassen Sie einen Kommentar