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Gärtnern mit Kindern – So starten Sie richtig ins Gartenjahr

Veröffentlicht am 10.4.2023    |   Lesezeit: 13 Minuten

Der Frühling ist endlich eingekehrt und es zieht einen nach der kalten Jahreszeit wieder nach draußen in die wunderschöne Natur. Wie wäre es da mit einem spannenden Projekt, das Sie zusammen mit ihrem Kind verwirklichen können? Für das Gärtnern mit Kindern braucht es gar nicht viel: Einen Garten, wenn er Ihnen zur Verfügung steht, oder der Balkon (egal, ob klein oder groß) und sogar eine Fensterbank sind bestens geeignet, um Blumen, Gemüse oder Kräuter vorzuziehen und zu setzen. Auch die Geduld muss nicht auf die Probe gestellt werden, denn haben Sie Ihr Projekt einmal begonnen, werden Sie und Ihr Kind schon bald ernten können, was Sie gesät haben.

Gärtnern mit Kindern macht Spaß

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Die Vorteile beim Gärtnern mit Kindern

Nach dem Vorbereiten, Säen und Pflegen der ausgewählten Pflanzen ist eine reichhaltige Ernte die Belohnung. Genauso bedeutsam ist dabei auch der positive Einfluss, der mit dem Anlegen und Pflegen eines Gartens einhergeht. Die Entwicklung Ihres Kindes wird gefördert, indem Verantwortungsbewusstsein und Naturverbundenheit ganz beiläufig gelehrt werden. Auch der Lerneffekt ist ein wichtiger Punkt, denn Ihr Kind wird die einzelnen Entwicklungsstufen der Pflanzen kennenlernen und verstehen, dass Obst und Gemüse nicht im Supermarkt wachsen.

Wie lässt sich die Begeisterung für das Gärtnern wecken?

Kinder lernen ganz nebenbei und vor allem durch das Nachahmen ihrer Bezugspersonen. Nehmen Sie Ihr Kind regelmäßig mit in den Garten und lassen Sie es spielerisch erkunden, was dort alles wächst und gedeiht. Lesen Sie Ihrem Kind Gartengeschichten vor, die einen spannenden Bezug kreieren können und die Begeisterung fördern. Zusammen macht außerdem alles gleich doppelt Spaß: Wie wäre es mit Gartenverbündeten, also gleichaltrigen Kindern, die Lust haben, an diesem Projekt teilzunehmen?

Die Gestaltung eines kinderfreundlichen Gartens

Beziehen Sie Ihr Kind von Anfang an mit in die Planung der Gartengestaltung ein. Entscheiden Sie zusammen, welcher Bereich im Garten am besten geeignet ist. Welche Blumen sollen sprießen? Welche Kräuter mag Ihr Sprössling am liebsten? Gehen Sie auf die Vorlieben Ihres Kindes ein oder regen Sie dazu an, neue Geschmacksrichtungen zu erkunden. Gestalten Sie einen Teil Ihres Gartens, oder was Ihnen zur Verfügung steht, kindgerecht, indem Sie eine kleine Naschecke einplanen, in der die Ernte gleich vor Ort probiert werden kann. Oder bauen Sie ein Insektenhaus, in dem sich die Tierwelt beobachten lässt.

Vorbereitung und Auswahl der Pflanzen

Starten Sie im Frühling mit dem Vorziehen der Pflanzen. Hier bieten sich z. B. Tomaten, Paprika und Salat an. Als Sommerblumen eignen sich Kapuzinerkresse, Ringelblume und Sonnenblume wunderbar. Es ist ratsam, schnell wachsende, robuste und pflegeleichte Pflanzen auszuwählen, denn so zeigen sich bereits in kurzer Zeit sichtbare Erfolge, die die anhaltende Begeisterung Ihres Kindes unterstützen werden. Es ist empfehlenswert, am Anfang mit einer überschaubaren Auswahl an Pflanzen zu starten und eine farbenfrohe Gestaltung zu wählen. Entscheiden Sie zusammen, an welchem geeigneten Platz die Pflanzen gesetzt werden sollen, stecken Sie das Beet in der passenden Größe ab und bereiten Sie zusammen mit Ihrem Kind den Boden vor. Wird es ein Indoor- oder Balkonprojekt bemalen und dekorieren Sie die verwendeten Töpfe, um noch ein bisschen mehr Farbe ins Spiel zu bringen.

Sonnenblume

Was wird zum Vorziehen benötigt?

Beim Vorziehen von Pflanzen gibt es einiges zu beachten. Es ist eine besonders wichtige Aufgabe zum Start der Gartensaison und trägt dazu bei, dass die Pflanzen erfolgreich und stark heranwachsen können. Für das Vorziehen benötigen Sie:

  • Anzuchterde (erhältlich im Gartenfachmarkt)

  • Behälter (Anzuchttöpfchen oder Upcycling-Behälter wie z. B. Eierkartons)

  • Samen

  • Transparente Plastikdeckel oder Klarsichtfolie

  • Licht und Wärme

Anleitung zum Vorziehen

Wählen Sie einen Behälter aus und befüllen Sie diesen mit der Anzuchterde. Geben Sie die Samen, wie auf der Packung beschrieben, in die Behälter und feuchten Sie die Erde an. Das funktioniert am besten mit einer Sprühflasche. Sonst kann es passieren, dass die Erde zu feucht wird und sich Schimmel bildet. Nun heißt es, warten und pflegen, bis die Samen anfangen zu sprießen und die Pflanzen gedeihen.

Gärtnern mit Kindern fördert die Entwicklung des Kindes

Tipp zum Auspflanzen

Es empfiehlt sich, die Behälter mit den vorgezogenen Pflanzen erst nach den Eisheiligen (im Mai) und ungefähr zwei Wochen vor dem geplanten Auspflanzen, auf den Balkon oder die Terrasse, an einen witterungsgeschützten Platz, zu stellen. So können sich die Pflanzen langsam akklimatisieren. Danach steht dem Setzen der Pflanzen nichts mehr im Wege und Sie und Ihr Kind können Ihre Arbeit bewundern und genießen.

Ein kurzes Fazit zum Gärtnern mit Kindern

Gut geplant ist halb gemacht: Entscheiden Sie zusammen mit Ihrem Kind wie Ihr Projekt aussehen soll. Nutzen Sie die Wissensbegierde und Experimentierfreude Ihres Sprösslings und gehen Sie mit Humor und Geduld an die Sache heran. Dann läuft Ihr Projekt fast von ganz allein und der Erfolg etwas Eigenes kreiert zu haben, macht garantiert Lust auf mehr.

Viel Spaß bei der Realisierung und Umsetzung Ihres gemeinsamen Garten-Projekts!

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